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So Funktioniert`s

Waisenkinder und Kinder aus besonders armen Familien nehmen wir als Patenkinder auf. Sie leben weiterhin in ihren Dörfern und erhalten von uns das nötige Geld für Schulbesuch, gute Ernährung und medizinische Versorgung. Die Familien treffen sich monatlich mit Verantwortlichen von Cope und behandeln in Workshops grundlegende Familien-, Gesundheits- und Erziehungsthemen.

Im Schuljahr 2018-2019 werden 250 Kinder und ihre Familien betreut.

Das Schule-Ermöglichen-Programm erscheint uns sehr erfolgreich. Wir helfen damit vordergründig zwar nur einem Kind, indem wir das Schulgeld bezahlen und für die Versorgung aufkommen, tatsächlich profitiert die ganze Familie von dieser Hilfe. Sie erfährt neben der finanziellen auch persönliche Unterstützung und das auf dreifache Weise:

Zum einen treffen sich jedes Wochenende verschiedene Gruppen von Kindern und Eltern im Projektzentrum. Jede Familie kommt so etwa einmal im Monat ins Projektzentrum und wir können uns überzeugen, dass es ihr gut geht. Viele Freundschaften wurden so schon über die Kasten- und Dorf-Grenzen hinweg geschlossen.

Viermal im Jahr veranstalten wir zudem Seminare zu verschiedenen Gesundheits- und Familienthemen. Zu diesen Workshops laden wir jeweils einen Experten oder eine Expertin ein.

Drittens pflegen wir einen sehr persönlichen Kontakt zu den Familien. Taucht ein Problem auf, erfahren wir rasch davon und können meist unkompliziert helfen.

So spüren die Kinder und ihre Eltern, dass jemand für sie da ist.

Grundsätzlich werden die Kinder von uns solange in ihrer Schul- und Berufsausbildung unterstützt, bis sie einen Beruf erlernt haben.

 

Was dieses Projekt bewirkt

Mittellose Kinder erhalten umfassende Bildungschancen. Sie besuchen die Schule von zu Hause aus und bleiben ihrer Familie und ihrem Dorf verbunden. Sie sind sich den lokalen Problemen und Entbehrungen bewußt und können diesen gestärkt begegen.

Das Kastensystem wird aufgebrochen und es wächst eine Freundschaft und Solidarität unter allen Familien. Alle Familien leben unter sehr schwierigen Bedingungen und großer Armut. Sie freuen sich bei cope Freunde zu treffen, ein wenig neue Energie zu tanken und ihre Sorgen und Nöte zu teilen.

Die Eltern, die meist selbst keine Schule besucht haben, erhalten die Gelegenheit ihre Überzeugungen in Frage zustellen und grundlegendes Wissen zu Gesundheits- und Familienthemen zu erhalten.

Am Ende des Tages genießen alle miteinander indischen Tee und Knabbereien. Manchmal gibt es auch ein gemeinsames warmes Essen. Danach gehen alle gestärkt nach Hause.

Auswahl der Kinder

Diese Tage gehören für das cope-Team zu den schwersten: Unzählige Familien stehen geduldig in der Warteschlange vorm Projektzentrum. Sie alle ersuchen um die Aufnahme ihres Kindes ins „Schule ermöglichen Program“. Welches Kind verdient die Unterstützung und den Schulbesuch weniger oder mehr? Es ist eine herzzerreissende Situation.

Das Cope-Team entscheidet nach folgenden Kriterien:

Waisenkind und an den Rand gedrängtes Kind

Halbwaise und Kind aus mittelloser Familie

Zerrissene Familien, mit gewalttätigen oder alkoholkranken Vätern mit vielen Kindern, in denen die Mama es nicht schafft, die Familie zu ernähren

Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Besuch im Dorf, um die Familiensituation kennen zu lernen

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